@danielst bin mir nicht sicher, ob die Begruendung sowas zeigt. Aber rein objektiv.. Das Tool wird halt sicher zur Entscheidungsfindung genutzt.. Beeinflusst daher die Wahlentscheidung. Damit geht natuerlich auch eine grosse Verantwortung einher.

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@martin Warum geht daraus eine große Verantwortung hervor?
Und inwiefern ist die Lösung dieses"Verantwortungsproblems", es dem Nutzer so kompliziert wie möglich zu machen, sich das Gesamtergebnis zusammenzuklicken?

Die Argumentation und Reaktion seitens der BPB erscheint mir wie eine unsouveräne Trotzreaktion bei gleichzeitig guter Krisen-PR, denn sie haben es geschafft, die Kläger als die Schuldigen in dieser Sache dastehen zu lassen.
@danielst

@encarsia @danielst ich verstehe die Argumentation auch nicht wirklich, warum der Nutzer umstaendlich selbst entscheiden soll "Welche Parteien wären für mich interessant?"
(bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-m)

Das nimmt ihm doch die Chance aus seiner Bubble rauszuschauen. Vielleicht gibt es ja eine Partei, die seine Ansichten viel besser vertritt als die selbstgewaehlten Favoriten. Kann er beim wahlomat nur schwer bis gar nicht lernen... Oder?

@martin
Exakt. Es hat eben ein G'schmäckle, weil es so wirkt, dass man den Nutzern nicht zutraut, mit dem Tool umzugehen. Das wird durch die plumpe Aussage, dass es technisch nicht anders umzusetzen sei, nur bestärkt.

Finde ich in Zeiten von Vertrauensverlust in Demokratie und deren Institutionen absolut hirnlos...

@danielst

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